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Admin Administrator


Anmeldedatum: 23.04.2007 Beiträge: 4003 Wohnort: Salzgitter
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Verfasst am: 14.05.2007, 17:21 Titel: Tierdiebstahl |
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Tierdiebstahl - Sachfahndung im Internet - Ein kostenfreier Service für alle Geschädigten
http://www.sachfahndung.de/tierdiebstahl.html _________________ Liebe grüße Admin
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Die Grösse einer Nation und ihr moralischer Fortschritt können danach beurteilt werden, wie sie ihre Tiere behandelt.
(Mahatma Gandhi)
Zuletzt bearbeitet von Admin am 30.07.2007, 23:45, insgesamt einmal bearbeitet |
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Admin Administrator


Anmeldedatum: 23.04.2007 Beiträge: 4003 Wohnort: Salzgitter
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Verfasst am: 14.05.2007, 17:25 Titel: |
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Hier erfahrt Ihr alles Wissenswerte zum Haustierdiebstahl.
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Die Grösse einer Nation und ihr moralischer Fortschritt können danach beurteilt werden, wie sie ihre Tiere behandelt.
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Admin Administrator


Anmeldedatum: 23.04.2007 Beiträge: 4003 Wohnort: Salzgitter
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Verfasst am: 14.05.2007, 17:29 Titel: |
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Tierdiebstahl
Es geschieht jeden Tag in Deutschland: Ein geliebtes Haustier ist verschwunden. Die Katze kommt nicht mehr nach Hause, der Hund ist weggelaufen. Zunächst bleibt die Hoffnung, dass nach Tagen das Tier wieder auftaucht. Der Besitzer telefoniert mit der Polizei, der Feuerwehr, der Jagdbehörde, sucht in der nächsten Umgebung und in Tierheimen, hängt Zettel auf und setzt eine Annonce in die Zeitung. Wenn alles zu keinem Ergebnis führt, wenn das Tier wie vom Erdboden verschluckt ist, dann fällt am Ende der Verdacht auf Tierdiebe.
Nur selten sind dafür die Anzeichen so stark wie im Fall einer Katzenbesitzerin, die nachts aufgeschreckt wurde, weil sie Katzengeschrei hörte, Autotüren, die zugeschlagen wurden, Stimmen. Als danach ihr Katerchen nicht mehr nach Hause kam, ging sie Monate lang auf die Suche.
Neben der Routine – Polizei, Feuerwehr, Tierheim – versuchte sie auch, Tierdieben auf die Spur zu kommen. Sie berichtet von einem unerfreulichen Zusammenstoß mit Männern, die nachts in ihrem Lieferwagen mit luxemburgischen Kennzeichen saßen, und sie meint gesehen zu haben, wie eine Falle unter einem abgestellten Transporter installiert war. Obwohl die Polizei sich kooperativ verhielt, gelang der Katzenfreundin niemals, eine Anzeige gegen Tierdiebe zu erstatten. Ihr Fall ist stellvertretend für viele.
Selbst wenn, wie das häufig geschieht, in einer Straße oder einem ganzen Dorf plötzlich viele Katzen verschwinden, ist doch kaum nachzuweisen, wie sie weggekommen sind.
Die Polizei ist Ansprechpartner für sämtliche Diebstahldelikte, auch für Tierdiebstahl. Immer wieder beschweren sich Menschen, die den Verlust ihres Tieres anzeigen, darüber, von den Beamten nicht ernst genommen zu werden. In vielen Fällen aber fehlen auch verwertbare, sachdienliche Hinweise.
Warnung vor Tierdiebstahl; Rechte WDR (Standbild)
Die Tierschützerin Conny Köster befasst sich seit Jahren mit diesem Thema. Sie versucht, mit ihren Mitstreitern Tierdieben auf die Spur zu kommen, und sie berät Tierbesitzer, die ihr Haustier suchen. Täglich erhält sie Anrufe von Menschen, die nicht mehr wissen, wo sie noch suchen sollen. Sie drängt immer darauf, nach einer gewissen Zeit, wenn es keinerlei Hinweise über den Verbleib des Tieres gibt, Anzeige zu erstatten. Es soll dokumentiert werden, wie häufig und wo der Verdacht auf eine Straftat – Tierdiebstahl – geäußert wird.
Zu unterscheiden ist z Gelegenheitsdiebstählen und organisiertem Diebstahl. Gelegenheitsdiebe entwenden in der Regel Rassetiere, die unbeaufsichtigt und leicht mitzunehmen sind. Häufig warten sie dann auf Suchmeldungen, um den Finderlohn zu kassieren oder eine Summe für die Rückgabe zu erpressen.
Gefährlicher für die Tiere ist das organisierte Vorgehen. Ein einziger Prozess um Tierdiebstahl im großen Stil ist zurzeit anhängig. Meist aber stehen die Tierschützer mit leeren Händen da. Zwar hat Conny Köster beobachtet wie Hunde, Katzen und Nutztiere vor einer holländischen Tierklinik entladen wurden. Aber was nützt ihr das? Für einen Durchsuchungsbefehl eines holländischen Richters reicht das nicht aus.
In Labors großer Firmen dürfen Tierschützer nicht ohne ganz konkrete Hinweise suchen. Enthäutete Katzenkadaver, die gefunden wurden, geben keine Auskunft über den Täter. Die Tierschützerin Köster sammelt alle Geschichten über Diebstahl oder Diebstahlverdacht, um Erkenntnisse über das Vorgehen der Kriminellen zu gewinnen. Sie hat daraus eine Liste von Vorsichtsmaßnahmen erstellt:
* Es wird vor allem in der Dunkelheit gestohlen. Das heißt, alle Haustiere, auch Freigänger-Katzen, sollten in der Abenddämmerung im Haus sein und erst nach dem Morgengrauen wieder hinaus dürfen.
* Niemals soll ein Tier außerhalb des Hauses unbeaufsichtigt bleiben. Ein Hund darf nicht vor einem Geschäft angebunden sein, im Auto alleine gelassen werden, beim Spaziergang von der Leine gelassen werden, ohne ihn im Auge zu behalten. Selbst im Garten sollte er nicht ohne Aufsicht spielen, wenn dieser gut zugänglich ist.
* Tierfänger scheinen sich Zeit zu nehmen, Wohngebiete mit vielen Haustieren sorgfältig auszuspähen. Kombis, Lieferwagen, Transporter, vor allem mit ortsfremden Kennzeichen, die langsam durch Wohnstraßen fahren oder auf Parkplätzen abgestellt sind, sollten die Aufmerksamkeit von Tierbesitzern erregen: Kennzeichen notieren, erhöhte Wachsamkeit, das Fahrzeug beobachten!
* Menschen, die auf das Grundstück oder an die Haustüre kommen, können Tieren gefährlich werden – zum Beispiel Prospektverteiler, Müllmänner, Hausierer. Conny Köster hat solche Fälle dokumentiert:
Ein Müllmann wurde beobachtet, wie er auf ungewöhnliche Weise Mülltonnen durchsuchte. Kurz darauf verschwanden in der Gegend auffallend viele Katzen. Hat der Mann nach Katzenfutterdosen gesucht?
Ein Hundebesitzer berichtete, er wurde von einem Hausierer in ein Gespräch verwickelt, während der Hund in Garten spielte. Das Tier war dann wie vom Erdboden verschluckt. War das Gespräch ein Ablenkungsmanöver?
Weil sich solche Geschichten immer wiederholen, schließen Tierschützer darauf, dass es Methode ist. Neuerdings wird vor Kleidersammlungen gewarnt, bei denen verschieden bunte Körbe vor die Türen gestellt werden. Es gibt Hinweise darauf, dass die Farben anzeigen, wo ein Hund lebt, eine Katze, mehrere Katzen ... Einen Beweis gibt es nicht und das ist das Dilemma: Es gibt zahlreiche ähnliche Beobachtungen im Zusammenhang mit ungewöhnlichem Verschwinden von Tieren, aber ganz selten einen Beweis oder gar das „Ertappen auf frischer Tat“.
Ungeklärt ebenfalls: Wo werden gestohlene Tiere hingebracht, wozu werden sie gestohlen, wofür werden sie benutzt? Die Tierschützerin berichtet, dass sie regelmäßig Tierversuchsanstalten befragt. Stets wird behauptet, für Versuche werden nur speziell gezüchtete Tiere verwendet, keine Besitzertiere. Aber was ist davon zu halten, wenn konkret nach einem bestimmten vermissten Tier gefragt wird und der Tierschutzbeauftragte eines Labors sagt: „Bei mir im Tierstall ist das gesuchte Tier nicht, aber ich frage mal in den anderen Ställen nach.“ Wie kann das sein, wenn angeblich nur eigens zum Versuch gezüchtete Tiere eingesetzt werden?
Für die Tierschützer ist es eine zutiefst frustrierende Arbeit, wenn stets verwertbare Beweise fehlen und den Tierdieben und solchen Menschen, die gestohlene Tiere „verwenden“ , das Handwerk nicht gelegt werden kann. Denn bei diesem Diebesgut handelt es sich nicht um ersetzbare Ware. Es sind in der Regel geliebte Hausgenossen, Gefährten und Spielkameraden, denen ein schreckliches Schicksal bevorsteht.
Für Tierbesitzer, die ihren Hund oder ihre Katze vermissen, ist dann oft die Angst um die Zukunft des Tiers noch belastender als der Verlust selbst. Deshalb warnt Conny Köster: Tierdiebe sind überall. Vorbeugen, Hund und Katze kennzeichnen, also tätowieren oder mit einem Mikrochip ausstatten und nicht ohne Aufsicht lassen. Den Dieben die Arbeit schwer zu machen, ist sinnvoller, als später verzweifelt zu suchen.
Kontaktadresse:
* Suchdienst für Haustiere
Conny Köster
Postfach 14 31 34
45276 Essen
Tel. (02 01) 58 10 01
Fax (02 01) 85 01 99-09
E-Mail: Tierschutz-Conny@t-online _________________ Liebe grüße Admin
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